Das erste Mal
am 15. September 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegtOb ich das so schnell wieder mache, weiß ich nicht…
Vorgeschichte mal wieder: Ich hatte auf meinem Rechner Ubuntu mit folgender Partitionierung installiert:
- hda: 1 GByte Swap, 6 oder so GByte /
- hdb: 20 GByte – /home/
- hdc: 160 GByte – /media/disk
(kann auch sein dass die swap auf einer anderen Platte war)
War auch in Ordnung… nur dass die hda vorher bei meiner Sis im Rechner war und irgendwie schwach auf der Brust, manchmal dauerte das Laden des GRUB und danach das Initialisieren des Bootvorgangs eeeewig. Außerdem hatte die hdb ebenso nen Fehler, der wohl mit dem Filesystem zusammenhing (hda war Ext3, die anderen beiden XFS). Jedenfalls konnte die home-Partition oft nicht eingebunden werden, und ich musste jedesmal auf die Konsole und einen xfs-check ausführen.
Konsequenz: Kleine Systemplatte abstöpseln & neues System auf der 20er-Platte installieren. Und weil ich mal wieder was neues machen wollte, wurde schnell mal Debian Etch geladen, gebrannt und ausprobiert. Über die Installation kommt nochmal ein Artikel
Nun sollte das Debian (mit XServer/Gnome, Apache und co) eingerichtet werden. Am Ende hat nur noch ein Messenger gefehlt. Da ich pidgin nun gut kenne und gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich natürlich wieder dieses haben. Leider war nichts in den Paketquellen von stable (bei testing hätts wohl anders ausgesehen) und Gaim sollte nicht sein.
Also selbst kompilieren, leider ohne jedes Vorwissen. wiki.ubuntuusers.de aufgerufen und mal geschaut, wie es denn bei Ubuntu damit aussieht, man kann ja viel übernehmen. Die Befehlsfolge sah logisch aus, also ausprobieren. Und schon gings los…
1. ./configure: Erst per –help schauen welche Optionen es gibt, keine davon musste meiner Meinung nach geändert werden. Also einfach mal starten. Mehrmals (ich glaub 3 oder 4 mal) wurde unterbrochen und weitere Pakete mussten installiert werden, leicht nervig… vor allem drauf zu kommen, dass die -dev Pakete gefragt sind. Nach einiger Zeit lief es dann vollständig durch und ich hatte Hoffnung
2. make: Viel Text, wenig Sinn für mich, am Ende ein OK… Und beim ersten Mal keine Ahnung, wie es weitergeht. (nicht mehr an den wiki-Artikel gedacht…) Pidgin starten ging nicht, also erstmal den Ordner löschen. Nach erneutem Lesen hab ich gecheckt was abgeht, also erneut ./configure und make laufen lassen. Danach gings weiter.
3. sudo make install: Läuft einfach durch und danach läuft Pidgin tatsächlich… aber nicht so wie erhofft: Ton ging nicht! Also nochmal alle Pidginfiles gecheckt, rausgefunden dass man gstreamer braucht. Ist installiert – dachte ich. Natürlich war das -dev Paket gemeint… schnell dazuinstalliert und wieder bei configure anfangen… nach allen 3 Befehlen läuft Pidgin auch mit Ton, aber leider ohne finch (also keine Konsolen-Funktion). Wieder schauen, was fehlt, wieder nachinstallieren, wieder nur -dev gefehlt… Beim nächsten configure-Durchlauf lief alles wieder gut, make hat leider (eben) meinen Rechner aufgehängt… mal sehen wie es nach dem Neustart (leider kein soft shutdown, sondern ein hard poweroff…) funktioniert…
Make läuft auf jeden Fall mal weiter (eigenartig, so zu schreiben, als wärs ein Live-Bericht), und gibt auch wieder viele Ausgaben… der Rechner soll sich mal beeilen ^^
So, make ist fertig, nun gehts weiter mit sudo make install (geht zum Glück schön schnell)… Jetzt geht alles, aber es ist nervig – kompilieren wird nicht mein Ding werden denk ich. Ich freu mich drauf, wenn Pidgin in die offiziellen Paketquellen kommt…

Letzte Kommentare