Archiv der Kategorie 'Linux'

terminator, dvtm, quadkonsole

am 29. März 2008 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Wer kennt das Problem nicht (Windowsuser: Schnauze… ihr habt keine Konsolen):

Man muss grade wieder was über Paketverwaltung installieren, nebenher kompiliert man was, chattet am besten noch mit irssi und finch und ist über ssh auf Servern… und sofort sieht der Desktop so oder so ähnlich aus (soll ja alles auf einen Blick zu sehen sein…)

Zum Glück hab ich ein paar verschiedene Programme gefunden, die Ordnung in die Konsolen bringen (und eines der Programme nichteinmal nur auf XServer…)

1. Quadkonsole:

Das erste Programm, dass ich entdeckt habe, und dabei das unflexibelste… Quadkonsole erzeugt beim Programmstart mehrere (Standardmäßig 4, man kann aber auch mehr oder weniger definieren) KDE-Konsolen, die dann innerhalb eines Programmfensters laufen. Das ganze sieht dann so aus: >link<

Probleme: Man braucht die KDE-Konsole zum ausführen (und diese kann oftmals nur über kdebase installiert werden, also hat man das ganze KDE wieder installiert), dazu laufen logischerweise die KDE-Dienste wie dcop, was übelst RAM frisst… außerdem ist das ganze auf eine regelmäßige Anordnung beschränkt, die man zur Laufzeit nicht ändern kann…

Also ging die Suche weiter, und das nächste was ich fand ist mein Favorit bisher:

2. dvtm:

dvtm hat seine Vorteile da, wo quadkonsole Nachteile hat: Innerhalb des Programms laufen madtty, welche im Prinzip einfach vor sich hinlaufen – kaum RAM oder CPU-Auslastung… außerdem ist beim Programmstart nur ein Terminal offen, und den Rest erzeugt man dynamisch per Tastenbefehle – auf Wunsch funktioniert auch ein weiteres dvtm innerhalb des ersten, wodurch übelste Gestaltungsmöglichkeiten auftreten.

So sieht das ganze aus…

Doch leider hat auch dvtm zwei Probleme, wobei diese relativ einfach zu umgehen sind: Innerhalb der Terminals werden die Pfeiltasten anscheinend falsch escaped, weswegen z.B. in vi(m) diese nicht zu nutzen sind. Außerdem kann man nicht mit dem Mausrad scrollen, aber man kann längere Outputs ja in less pipen…

Der größte Vorteil von dvtm (und der Grund wieso ich überlege, Frambuffer anstelle 3D-Unterstützung zu nutzen): Es läuft auch ohne XServer!

3. Terminator:

Auf dieses Programm hat mich Tblue gebracht, nachdem ich ihm vor langer Zeit quadkonsole und gestern dvtm gezeigt hatte: Terminator

Dieses Programm ist ein Pythonscript, welches ebenfalls dynamisch gnome-terminals erzeugt. Es ist zwar nicht ganz so flexibel wie dvtm, doch es macht schon einen sehr guten Eindruck, und ich denke, dass man von diesem Programm noch einiges erwarten kann. Es funktioniert wie quadkonsole nur mit XServer…

Screenshot von Terminator

Von Toleranz und “Fach”informatikern

am 29. März 2008 von Kabarakh unter Linux, Windoof abgelegt

Gestern Nacht hatte ich ein recht interessantes Gespräch mit TBlue, Grund war dieser Blogeintrag (ist von ihm).

Dabei macht man sich schon seine Gedanken… vor allem, da ich ja Fachinformatiker (in Ausbildung :P ) bin. Es ist leider so, dass man in den “Weiterführenden Schulen” – also Gymnasium und Realschule, soweit ich weiß – beigebracht bekommt, wie man mit M$-Software eine Präsentation hinbekommt oder wie man in Excel Rechnungen macht und automatisch Ausfüllen lässt usw. Denoch hat Tblue recht, wenn er sagt, dass die Lehrer Linux/FOSS (Free Open Source Software) zumindest ansprechen sollten.

Windows/M$ ist der Marktführer, das stimmt – doch nur aus dem Grund, dass Linux kein interesse am Markt hat. Doch aus dieser Monopolstellung bildet sich eine Einstellung angeblicher “Computerexperten” – “Ich weiß wie ein Betriebssystem funktionieren muss, und wenn etwas so nicht geht, ist es crap” (Vergleich auch der Artikel “Linux ist nicht Windows” in der Übersetzung von Felix Schwarz – sehr empfehlenswert) – und daher ist alles außer Windows crap…

In meiner Klasse – um die 30 Schüler – gibt es wenigstens 4 Leute, die Linux nutzen (und einen Mac’ianer, der aber auch im Linux gut Erfahrung hat…) – und die restlichen 25 sind nicht nur Windows-Nutzer, sondern größtenteils Linux-Hasser…

Wieso muss man etwas runtermachen, das man nicht versteht(/verstehen will)? Ich mein, gut, ich mach meine Anti-Windows-Witze, aber doch nur weil ich weiß, dass es wahr ist… Ich hab seit Win95 jede Version länger als ein halbes Jahr verwendet und weiß daher z.B. dass ME “Much Errors” bedeuten soll… Aber wie gesagt, wenigstens weiß ich, was denn los ist (ich nutz selbst noch gerne WinXP SP2, demnächst lad ich wohl das SP3) – aber diese AntiLinuxer wollen gar nichts von Linux wissen.

In der Schule haben wir bei einem Systemtechnik-Lehrer Linux und machen Debian in VMware. Der Mann hat durchaus Ahnung (auch wenn er den unterschied zwischen vimtiny und vim in Debian nicht kennt *pfeif*), aber die Klasse stellt sich stur. In dieser Doppelstunde sind wir in Gruppen getrennt, ich bin (natürlich) bei den Anwendungsentwicklern. In dieser Gruppe sind ich und ein weiterer Linuxer und der Macianer, wobei der Linuxer oftmals grundlegende Sachen fragen muss und der Macianer meist abschaltet. Der Lehrer kennt auch die beiden Leute die sich durchaus mit den Sachen auskennen, die er dranbringt (wir haben letztes Mal einen Benutzer von Hand eingerichtet, also mit der /etc/passwd und /etc/shadow und ohne adduser, und ich war halt fertig bevor die anderen die Aufgabenstellung gelesen haben – die sind stur nach Anleitung vorgegangen und haben nicht einmal geschaut, was sie denn damit machen, also was die Dateien für einen Sinn haben…) – der Unterricht bringt aber niemandem bei, Linux zu bedienen, denn es braucht im Gegensatz zu Win ne Konsole (wir arbeiten ohne X) und daher ist es nix (“Heul kein Klickibunti”).

Dass andere Lehrer anscheinend nicht mal Knoppix/Ubuntu-LiveCD booten können kommt dann auch noch dazu (“Wenn es nichtmal der Lehrer schafft, muss es ja crap sein”)… und wenn man dann mal seinen Laptop auspackt und den anderen zeigt, dass die GUIs auch gut aussehen, dann kommt halt nur so Zeug wie “Geht da auch HalfLife?” oder sowas… Linux ist kein Zockersystem… und natürlich wird alles mit Win verglichen (Beispiel: Ich hack grad an den Dateien rum, damit Suspend geht – kommt einer und meint “Also bei Windows klick ich grad daundda”)

Und wenns um Sicherheit geht, denkt auch niemand an die Vorteile… Zitat Tblue:

“in der schule kenne ich einen vista-fanboy [...] seine theorie: linux wäre genauso unsicher wie win, wenn es stärker verbreitet wäre”.

OK, gut, vielleicht gäbe es mehr Viren/Trojaner/Würmer für Linux, doch solang die nur auf nem UserAcc und nicht auf root rumrennen ist das egal – und sonst sind die Sicherheitslücken auf Lokale Zugriffe beschränkt und selbst die werden recht schnell unschädlich gemacht – wenn bei Win eine Sicherheitslücke aufgedeckt wird dauert es erstmal 6 Monate bis ein Patch rauskommt – und bis dahin gibts 50.000 Wege, diese Lücke übers Internet auszunutzen.

Ich bleib auf jeden Fall dabei – ich nutz weiter Linux, werde aber auch weiter Win nutzen… Ich hab Toleranz, ich will jedes System möglichst gut kennen, das verbessert die Chancen nen Job zu kriegen immens – und wenn jmd über Linux lästert ohne Ahnung zu haben ist das sein Bier… Vielleicht heißt es ja “Fach”informatiker weil man sich im “Fach” Windows auskennen wird nach der Ausbildung… ich will trotzdem am Ende in möglichst vielen Beziehungen Fachwissen haben…

jmd antwortet nicht – oder etwas?

am 29. März 2008 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Schon etwas länger her, aber ich hab den Screenshot eben wieder entdeckt. Passierte in Linux, mit Pidgin und dem Musictracker-Plugin… Pidgin bleibt gerne hängen, wenn man im Musictracker die Player-Autoerkennung anschaltet aber kein dcop/amaroK am Laufen hat. Klickt man dann in einem Chatfenster auf den Schließen-Button und wartet etwas, kommt diese interessante Meldung (klicken für größere Version):

“Iris” antwortet mir also nicht? Och manno, niemand redet mit mir ;)

Linux-Erfahrungen I: Distributionen

am 25. Januar 2008 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Ich habe mich mal dazu entschieden, meine Erfahrungen mit Linux im Allgemeinen niederzuschreiben, vielleicht lernt jmd was daraus, vllt lerne ich selbst was daraus, vllt ist es aber auch nur die Langeweile im Geschäft, die mich dazu bewegt…

Weitere Artikel mit Erfahrungen werden folgen, außerdem wird sicher auch ein Vergleich mit Windows vorgenommen, was ja oft ein delikat(er)es Thema ist…

Wie in der Überschrift steht, werden zuerst einzelne Linux-Distributionen “behandelt”. Ich versuche sie in der Reihenfolge aufzuführen, in der ich sie verwendet hab bzw mit ihnen in Kontakt gekommen bin, aber so ganz sicher kann ich mir dabei auch nich mehr sein ;)

1. Knoppix:

Langsam, schwerfällig, als WinUser sehr eigenartig – und ich muss zusammen mit nem Kollegen Grub wiederherstellen (damals kannte ich das ubuntuusers-wiki noch nicht). Google sagte wenig, KDE hat mir auf Anhieb nicht gefallen, und Konsolenarbeit erst recht nicht.

Heute komm ich damit zurecht, find es immer noch langsam und schwerfällig und durch KDE blöd, und die anderen mitgelieferten WMs sind auch nix… wenn ich ne LiveCD brauche, nutz ich zZ lieber Ubuntu… Knoppix ist für mich noch nie so richtig interessant gewesen.

2. Ubuntu 6.10

Nachdem ich mit Knoppix vorher nicht zurechtkam, hatte ich den Wunsch, Linux zu lernen, um als Fachinformatiker vielseitiger zu werden. Zu der Zeit nutzten in der Schule n paar Leute Gentoo und einer Fedora, aber ich wollte weder RPM-Distri (wie schlecht das war hab ich von nem Kollegen im 3. Lehrjahr schon gehört gehabt) und auch kein “Schrauber”System.

Zum Glück sagte mir irgendwer was von Ubuntu und dass das so leicht sei, also hab ich die CD geladen. Von der Zeit weiß ich nicht mehr viel, nur dass ich damals stolz war, Beryl zum Laufen zu bekommen. Damals war Linux ein Spielzeug und Windows mein System, mit dem ich gearbeitet hab… Richtig viel gebracht hatte es mir nicht, vor allem weil “kleine Sachen” wie mp3s nicht gingen (einfach ein Codec installieren hätte gereicht, aber dazu war ich damals zu blöd)

3. Mint

Nach kurzer Zeit mit Ubuntu 6.10 hab ich im Pytalforum von Mint gelesen, einer auf Ubuntu basierenden Distribution. Diese war die erste Distri, die ich lange genug genutzt hab, um mal den Umgang zu lernen. Erfreut war ich immer noch nicht, aber zumindest ein Anfang. Beryl und Compiz standardmäßig installiert, mp3-Codecs dabei… war schön für mich, aber auch nicht unbedingt gut. In der Zwischenzeit kam dann auch Ubuntu 7.04 raus, weswegen ich oft am hin- und herwechseln war und außerdem noch weitere Distris getestet hab…

Heute würde ich Mint niemandem mehr empfehlen, es werden Funktionen entfernt, die dem User Sicherheit geben, und das nur weil der User ja nicht unbedingt weiß was das soll…

4. Ubuntu 7.04

Hatte im Vergleich zu 6.10 einige gute Sachen hinzugewonnen, weswegen ich es lange verwendet hab. In dieser Zeit hab ich auch angefangen, oft Konsole und Wiki zu nutzen anstelle Gui und rumtesten (wobei ich auch heute noch teste). Seinerzeit die beste Idee die ich hatte, durch die Konsole bei 7.04 hab ich viel gelernt, was ich heute brauche. Außerdem lief alles recht stabil, was bei 6.10 noch nicht gegeben war (ok, kein Wunder bei Beryl, aber das hab ich damals nicht realisiert…)

Zwischendurch war ich trotzdem am rumtesten… deswegen folgt:

5. Debian (etch)

Es folgte ein kurzer Ausflug in die Welt der absoluten Stabilität, welcher schnell aufgehört hat… neben Problemen mit der Installation (welche Pakete auswählen, wie partitionieren usw) hat mich leicht aufgeregt, wie wenig Pakete apt enthielt… Deswegen bin ich dann schnell wieder zu Ubuntu 7.04 zurückgekehrt…

6. OpenSuSE 10.X (keine Ahnung welche Version genau, aber kein 10.4…)

Musste ich einmal im Geschäft installieren und einrichten… einmal und nie wieder…

Die Idee hinter yast ist wie in Windows, die Konsole total abgeschoben, und außerdem ist die Paketverwaltung total lahm und verbuggt (Updateserver aus Russland, dessen IP nicht über DNS herauszufinden war? Guuuuute Autoerkennung…)

SuSE wird nie auf meine Systeme kommen, außer vllt einmal um es genüsslich wieder entfernen zu können (su -; rm -rf /*)

7. Ubuntu 7.10

Ein long-Time-Begleiter now… Hatte es schon zu Tribe (= Test-Version)-Zeiten verwendet und war recht begeistert, bis auf acpi-Fehler und Fehler bei Compiz Fusion (die recht schnell verschwanden… dafür blieben Fehler, für die Canoical nichts kann, da sie am Nvidia-Treiber lagen)

Die finale Version war wieder ein richtig gutes System… Große Paketquellen, CompizFusion lief auf Laptop und Rechner (und das obwohl meine GraKa im Rechner offiziell nicht unterstützt wird… Xgl und fglrx sei dank), schnell, stabil, kaum Bugs.

Dennoch gab es einen Kritikpunkt für mich, der mich weiter andere Distris testen ließ… Ubuntu war zu groß, schon gdm als Desktopmanager/Login hat als Abhängigkeit den halbn GNOME… Außerdem waren die Entwicklungen meiner Meinung nach in die falsche Richtung, so zB die standardmäßige Aktivierung von CF, Deskbar-Such-Applet und FastUserSwitcher, die nur Ram fressen und nichts bringen, aber keine Ausbesserung von Fehlern wie zB dass Sleep/Hibernate ohne Gefrickel nie gingen…

Trotzdem läuft Ubuntu weiterhin auf meinem Rechner @home (Server/Desktop-Kombi, ein besseres System dafür hab ich noch nicht gefunden… und ob ich weiter teste sei dahingestellt), und wird wohl auch weiter darauf laufen (demnächst steige ich vllt auf eine Testing der 8.04 um)

8. Arch Linux:

The one and only ;) Wurde mir mal von Dummy empfohlen, ich habs getestet – und komme nicht mehr weg… Standardinstallation ist nur Konsole, Paketverwaltung, Treiber und Kompilier-Werkzeuge – und dann muss man selbst schauen, was man sonst macht. Arch ist schnell und flexibel und hat dank der AUR (Arch User Repository) eine Paketliste, die fast an die von Ubuntu herankommt – und wenn einem das nicht reicht, schreibt man sich PKGBUILD-Dateien und kann JEDES Source-Paket in die Paketverwaltung aufnehmen.

Man kann Arch mit ziemlich jeder anderen Distribution vergleichen, die zZ häufig benutzt werden, und man wird immer erfreut sein ;)

Witzigerweise kann man (wenn man will) sein Arch auf Gentoo-Art nutzen und sein System selbst kompilieren (und dabei die Programme dennoch über die Paketverwaltung wieder löschen…), alles ist dem User überlassen (KISS-Prinzip – Keep it simple, stupid!)

Dennoch kamen weitere Testdistris, die aber beide nur sehr kurz verwendet wurden (Fedora wurde installiert, Paketverwaltung und FireFox waren ur-lahm – gelöscht… und Gentoo ging nichmal über die Installation hinaus wegen Proxyfehlern).

Momentan hab ich 4 Systeme am Laufen:

1. (Geschäfts-PC) Vista/Arch (ich will kein Vista, muss aber -.-)

2. (Testserver) Ubuntu 7.10

3. (HomePC/Server-Kombi) Ubuntu 7.10

4. (Laptop) Arch/WinXP

Man sieht, denke ich, welche Distris ich mag und welche nicht ;)

Demnächst folgen wird Erfahrungen II: Desktopoberflächen

“Fach”zeitschrift? Na klar…

am 03. Dezember 2007 von Kabarakh unter Linux, Windoof abgelegt

Grade eben war ich im Kaufland, Nikolausgeschenke und Ohrhörer (maaaan hab ich da nen Verschleiß) kaufen (ach ja, wieder über die Rolltreppe nach unten, diesesmal ohne Sturz… siehe hier). An der Kasse lag eine Computer Bild, eine sogenannte Fachzeitschrift zum Thema Computer.

Zur CB sag ich ja schon lange nichts mehr, mein Vater hatte da ein Abo und was ich da allein vom Durchblättern zu lachen hatte war schon toll… aber damals war ich nur Windowser.

Heute bin ich Win/Linux-Paralleluser, also achte ich durchaus auch auf Linux-Artikel, bzw in diesem Fall eher fehlende Linux-Artikel.

Titel war einer der Standards: “PC schneller machen” und Untertitel so Sachen wie “Boot beschleunigen”, “Überflüssige Dateien löschen” usw. Leider leider war das mal wieder mit Hilfe von irgendwelchen Windows-Anwendungen, also wieder nichts für den armen armen Pinugin…

Zum Glück rennt mein Pinguin (Arch Linux) schnell wie ein Straus ;) Also ich hab den Artikel aus der Computer Bild generell nicht nötig. Dennoch, liebe “Fach”zeitschriften-Redaktionen: Nicht von “Computer” reden und “Windows” meinen… kommt nicht gut an

Heute kam Post…

am 29. Oktober 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

… und zwar was sinnvolleres als der GEZ-SChrieb mit Anmeldeforumlar am Samstag – meine neue originale Ubuntu 7.10 LiveCD von ShipIt ;)

Installiert wird von dieser CD wohl soo schnell nicht, da auf dem Laptop ein schönes Arch läuft und mein Rechner vor kurzem mit Ubuntu Server + Generic Kernel + ubuntu-desktop auf genau den Stand gebracht wurde, den die LveCD erreichen würde…

Schön ist es trotzdem, die CD zu haben, denn so ein Original macht sich immer gut. Außerdem sind 4 Ubuntu-Aufkleber dabei, von denen einer sofort an meinem PC-Bildschirm gewandert ist, einer irgendwo im Geschäft hinkommt, und bei den anderen beiden bin ich mir noch nicht sicher…

Ach ja, ich bin doch sehr erstaunt, dass es so schnell ging, auf der Page stand 4-6 Wochen, die CD ist knapp 2 Wochen nach Release der Final hier ;) Respekt

Amarok – XChat

am 26. Oktober 2007 von Kabarakh unter Diverses, Linux abgelegt

Oft sieht man im IRC diese schönen “now playing”-Nachrichten, und letzt hab ich mir gedacht “Kaba, hol dir auch eins”.

Da ich eigentlich nur noch (ok, außer zum Zocken) im Linux bin, also XChat und amaroK nutz, wurde nach “amarok xchat” in Google gesucht – wer hätts gedacht…

Natürlich hab ich auch was gefunden, aber die Ausgabe beim Befehl /amarok hat mir einfach nicht gepasst… hier die Form:

Kabarakh is listening to Band – Album – Titel

Hat mir gar nicht gefallen, also hab ich gleich die Datei geöffnet und geschaut, ob ich das ändern kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Python hat keine {}-Anweisungsblöcke, sondern Einrückungen – hab ich spät gemerkt) kam dann ein umgeordnetes Script raus.

Aber auch damit war ich nicht zufrieden, also ab in die Datei, schauen, über welche Befehle Amarok angesprochen wird und versuchen, diese nachzuahmen… heraus kommen nun Ausgaben in folgender Form:

Kabarakh is listening to title[Titel] artist[Artist] album[Album] duration[derzeitige Zeit/Gesamtzeit]

Außerdem wird bei Pause und bei ausgeschaltetem Amarok angezeigt, dass nichts gespielt wird…

Meine Vorlage war übrigens consistencies.net, eine Lizensierung stand nicht dabei, aber Python und die XChat-Scripts sind ja Quelloffen… also denke ich dass es nichts macht, wenn ich meine Version hier zum Download reinstelle und wahrscheinlich zwischendurch mit neuen Funktionen versorge… meldet euch bei Fehlern! (Der Befehl ist übrigens immer noch /amarok)

Download

Edit: Nun ist auch ein Fortschrittsbalken implementiert, den man durch ändern einer Variable im Script (siehe Kommentare) ändern kann.

Außerdem habe ich (sry Chimera) die “based on”-Hinweise gelöscht, da in dem Script außer dem befehl “me is listening to” und den dcop-Kommandos, welche nicht anders gehen, kein Urpsrungscode mehr enthalten ist…

Edit: Und wieder eine neue Version, diesesmal wird auch erkannt, wenn Amarok nicht gestartet ist und ausgegeben, dass kein Lied läuft (also wie bei Pause)

Edit (mal wieder): Neue Version, jetzt kann man zwischen 3 Varianten des Fortschrittsbalken wählen, indem mal in der Zeile

bar = bar3(percent)

die Zahl vor (percent) ändert. Sie unterscheiden sich nur in der Anzahl der Felder und darin, wann eine Raute und wann ein Minus erscheint. Hier die 3 Varianten:

  1. 0-10% = keine Raute, ab 10% eine Raute pro 10%, somit bei 90-99% 10 Rauten –> Maximum
  2. 0-4% = keine Raute, ab 5% eine Raute pro 10%, somit 95-99% 10 Rauten –> Maximum
  3. 0-4% = keine Raute, ab 5% eine Raute pro 5%, somit 95-99% 20 Rauten –> Maximum

edit once again: nun wurde das design von der Progressbar leicht geändert (nachdem die Raute jeder hat…) – jetzt erscheinen anstelle der Raute fette Doppelpunkte, macht sich besser find ich…

Außerdem hab ich gemeinerweise den Befehl /amaversion erstellt, mit dem man Werbung machen kann ;) ruhig oft verwenden ^^

Ubuntu Gutsy Gibbon – mal wieder ;)

am 18. Oktober 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Seit heute ist die neue Ubunut-Version Gutsy Gibbon raus, und natürlich ist der Ansturm groß…

Mein Kollege und ich (wir haben beide Ubuntu Feisty oder die Gutsy RC auf diversen Systemen) wollten natürlich auch sofort, da neuinstallation bei beiden angesagt ist. Die direkten Downloadserver kann man vergessen ;) Bei Breitbandanbindung bekommt man grade mal 50-100 KB wenn es gut läuft. Also hat mein Kollege einfach mal nen Torrent-DL gestartet (ich hab auf meinem neuen Arch Linux keinen Client) und sich die Alternate- und die Server-Version gezogen – 2x 1,4 MB Downloadspeed, und das bei einer neu herausgekommenen Datei ^^

Jetzt haben wir nur noch ein Problem: Unsere CD-Rohlinge sind aus, und die Sekretärin, wo man die bekommt, ist auf dem Werksgelände unterwegs… 2 CD-Image, keine Chance zu brennen (und mein Dapper Drake Server auf nem Nebenrechner ist verkonfiguriert… da geht grade kein sudo…)

Auf meinen Rechner daheim kommt 100% eine neue Gutsy-Installation, auf mein Laptop nicht – da hab ich Arch Linux sehr lieb gewonnen (nach Installation nur Konsolen und eigene Paketquelle, also wird drauflosinstalliert. Am Ende hat man nur die Programme, die man braucht – geil ^^)

Kurz und knapp gemeckert…

am 16. Oktober 2007 von Kabarakh unter About Me, Diverses, Linux abgelegt

Um mal Wut rauszulassen…

1. Liebe Bauarbeiter und LKW-Fahrer, denkt mal an Fußgänger… muss man morgens zum Bahnhof, um zur Arbeit zu fahren… erst ist der Gehweg bei der Warenannahme vom Kaufland von Müllcontainer und LKW, der grad rückwärts in die Einfahrt will, blockiert, der Weg außenrum geht nicht wegen Bauarbeiten, und genau diese Bauarbeiten (in Form von Betonmischer und Betonverteiler, also LKW mit langem Schlauch, um den Beton weiter entfernt auftragen zu können) blockieren die Stelle, wo beide Wege zusammenlaufen und kurz weiter, also wirklich stellen, wo man durchmuss… Können nicht zumindest Gehweg und Fußweg frei bleiben, wenn Autobahnen und Bundesstraßen zu sind? DANKE!

2. Langsames WordPress bzw Google… vor Wochen (genauer 30. September 2007) hat elogy auf seinem Blog ein Stöckchen hinterlassen. HEUTE seh ich den Backlink endlich im Adminbereic und könnte jetzt auf üblichem Weg reagieren… leider hat er schon vorher Bescheid gesagt und ich das Stöckchen bearbeitet…

3. Was mich am meisten Momentan stresst: Sch***ß NVidia-Support in Linux… Da installiert man die neue Version von Ubuntu (also die Release Canidate von 7.10 Gutsy Gibbon momentan), installiert den neuen nvidia-glx-new-Treiber, und nun ärgert man sich mit Freezes ohne Ende rum. Immer und immer wieder hängt sich das Bild auf, bis auf die Maus. Nach kurzer Zeit geht es wieder weiter. Aber stressig, wenn man produktiv arbeiten oder man ein Video anschauen will… Und noch ein Problem bei der ganzen Sache: Ich kann ja den anderen Treiber nutzen (also nv in der /etc/X11/xorg.conf), aber dann geht nix mit 3D… und das brauch ich verdammt… NVIDIA – MACHT WAS!!!!

Ubuntu Gutsy – Wie lange noch?

am 05. Oktober 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt


Da ich die Beta schon getestet hab, kann ich kaum noch auf die Final warten… Mein Laptop bekommt schließlich ne Neuinstallation spendiert, wobei ich für die fehlenden Konsolensitzungen (einen der paar Fehler die ich hab) ne Lösung hab, die funktionieren könnte…