Archiv der Kategorie 'Linux'

Ubuntu Gutsy – Wie lange noch?

am 05. Oktober 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt


Da ich die Beta schon getestet hab, kann ich kaum noch auf die Final warten… Mein Laptop bekommt schließlich ne Neuinstallation spendiert, wobei ich für die fehlenden Konsolensitzungen (einen der paar Fehler die ich hab) ne Lösung hab, die funktionieren könnte…

Was länger währt wird richtig gut

am 30. September 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Da nächsten Monat Ubuntu Gutsy Gibbon herauskommt, man aber schon jetzt Update von Feisty auf Gutsy Tribe 5 (bzw in der Zwischenzeit auf Beta) ausführen kann, dachte ich test ich einfach mal die neue Version.

Mein erster Test war nicht sehr berauschend (Update auf meinem Laptop, nur Probleme gehabt, zB weißer Bildschirm beim deaktivieren der Desktopeffekte oder dass ich nach auswählen des Ubuntu im GRUB nochmal auf den An/Aus-Schalter drücken musste), daher wurde dieser schnell beendet. Doch für mich als Fan von 3D-Desktops (Unter Feisty Compiz mit GL-Desktop-Manager zum Einstellen, sehr praktisch und stabil – Beryl ist zwar schöner, aber stürzt öfter ab) war klar, dass Compiz Fusion getestet werden muss, bevor die Install-CD der Final Gutsy geladen wird.

Also ging der Test weiter. Meine Theorie bzgl des ersten Tests war ja, dass mein nVidia-Treiber sich in der vorhandenen Version nicht mit Comoiz Fusion vertragen wollte, das Update “zurückgehalten” war und ich ohne INet (in der Tanzschule) somit nichts machen konnte. Nächster Versuch also auf einer anderen GraKa. Was bietet sich da besseres an als der Rechner im Geschäft (Intel OnBoard) , auf dem zu diesem Zeitpunkt Linux Mint Cassandra mehr schlecht als recht installiert war.

Ubuntu 7.04 war schnell installiert, doch die Update-Funktion fehlte im entsprechenden Programm – bis ich gesehen hab, dass man durch reinstallieren eine aktuellere Version bekommt, bei der diese vorhanden ist. Also auf Update geklickt (mein Kollege machte das gleiche an seinem Laptop, ebenfalls mit Intel OnBoard) und lange warten.

Nach dem Update wurde erstmal geschaut was standardmäßig so geht. Da das zu wenig war haben wir (mein Kollege und ich) erstmal compizconfig-settings-manager installiert – und uns verliebt…

Die Schönheit von Beryl und die Stabilität von Compiz vereint, viel zu testen – aber auf meinem Rechner zu langsam, alles hat geruckelt, und außerdem musste ich ins Windoof, um EMail abrufen zu können. Der Traum vom idealen 3D-Desktop war schon fast erfüllt, nur der Speed war die Sache.

Nächste Lösung: Mein Experimentierrechner @ home, mit einer ATI Radeon 9600 – laut Listen eine jener ATI-Karten, die kein 3D-Desktop können. Nur lief unter Feisty ein stabiles schnelles Compiz, Beryl war auch schon aktiv und so war klar dass Compiz Fusion auch laufen muss.

Gestern nacht wurde also das Update gestartet (mit Hindernissen wie fehlendes Bild und abstürzende Update-Manager – aber ssh und dpkg helfen) und sofort nach CF geschaut. Hmm Mist, keine Fensterrahmen… Also gings los – fglrx rauf, runter, xorg.conf hacken, wieder zurücksetzen, flgrx wieder drauf usw usf… kein Erfolg stellte sich ein, immer war ein Fehler im Weg.

Heute mittag entdecke ich auf der CF-Homepage, dass mein GraKa-Chip einer von 3 Stück auf der Blacklist ist, also war meine erste Reaktion aufzugeben.

Keine Ahnung warum, aber heute abend/nacht ging es weiter, es musste gehen… irgendwann entdeckt, dass es für Beryl/Compiz 2 Wege gab unter Feisty – den den ich verwendet hatte mit radeon-Treibern und viel hacken der xorg.conf, oder per xgl und hoffen. Da Weg 1 bei CF nichts half, wurde Weg 2 ausprobiert. Erstes Ergebnis waren wieder fehlende Fensterrahmen, aber in einem Artikel eines Wikis stand dabei, dass man unter KDE compiz-kde installieren muss, damit es geht. Da ich Gnome und kein KDE nutze kam ich auf die Idee, compiz-gnome zu installieren – und siehe da, ES KLAPPT!

Nun habe ich einen Rechner mit einer blacklistet Grafikkarte ohne Composite Extension und verwende einen Composite Manager mit flüssiger Geschwindigkeit und genialem Aussehen… mal sehen wann mein Laptop dran glauben muss, denn ich habe mich verliebt ^^ Nur yakuake ruckelt teilweise, aber irgendwas ist ja immer… nutz ich eben gnome-terminal, jetzt wo es wieder transparenz hat

Kuriose Bilder II – 1337

am 28. September 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Vor ein paar Tagen… Ich saß im Geschäft am (*kotz* Vista-)Rechner und war per ssh/PuTTY mit meinem Rechner daheim verbunden. Da da noch ein paar mehr Leute nen Zugang von mir bekommen haben, wollt ich mal sehen, ob jemand anderes verbunden ist. Also tipp ich “w” und…

13:33:07 Uhr!

Ich denk schon “Wow wie 1337 is das denn?”, zeig es meinem Kollegen. Er meint “Was ist das denn für ein Befehl?”, ich tipp nochmal “w” und…

13:33:37 Uhr!!!

Davon musste ich natürlich sofort ein Screen machen ;) (nachdem ich meinem Kollegen noch finch gezeigt hab, Konsolesitzung von Pidgin)

1337!!

Pimp my Amarok

am 24. September 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Heute dachte ich mir “Du hast Pidgin kompiliert, du hast Komodo Edit installiert, du kannst die Moodbar kompilieren”.

Bevor Fragen aufkommen: Die Moodbar ist ein Plugin für Amarok, welche die Lieder in der Playlist ausliest, aus den Tonspuren (Verhältnis und “Härte”) eine Farbenfolge macht, die quasi anzeigt, wie welcher Abschnitt eines Liedes klingt. Also quasi nichts anderes als ein weiterer Visualisierer, der aber nicht anzeigt, wie das Lied momentan klingt, sondern um anzuzeigen, wie das Lied wann klingen wird.

Anleitung dafür war natürlich im ubuntuusers-wiki, also sehr leicht zu machen. Als erstes wurde gecheckt, ob denn alle Abhängigkeiten installiert sind (die ja sogar auf der Wiki-Page stehen), die gstreamer0.10-plugins wurden überprüft, und schließlich das Quelltext-Paket geladen und entpackt.

Nach der Anleitung wurde ./configure mit den passenden Parametern gestartet, anschließend make und sudo make install (bevor wieder Hinweise auf checkinstall kommen: Ich werde am Laptop Gutsy Gibbon neu installieren, also brauch ich nicht auf Sauberkeit achten). Amarok war sowieso geöffnet, also ab in die Optionen, und tatsächlich:

Moodbar aktiv

Die Moodbar ist tatsächlich aktiv. Hab sofort gedacht “Standardfarben sind langweilig”, und siehe da…

Moodbar Farbauswahl

“Höllisch böse” – ist ja wie für mich gemacht ;)

Hab jetzt mal meine gesamte Musiksammlung als Playlist genommen, damit alle Lieder ausgelesen werden. Die Moodbar-Dateien werden gespeichert, daher reicht einmal auslesen. Das ganze sieht dann btw so aus:

Moodbar Demo

PS: Ich hab eben gesehen, dass im OSD (dieses Ding was eingeblendet wird, wenn ein neues Lied kommt, mit Titelinfo und so) ebenfalls die Daten der Moodbar anzeigt… wird ja richtig schön ^^

edit: OSD:

Moodbar OSD

Zurück zum Nachfolger

am 17. September 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Nach meinem (recht kurzen) Ausflug in die Welt von Debian (auf meinem Rechner) wechsle ich wieder zurück zu Ubuntu oder Mint (ich weiß nicht ganz welches von beiden ich möchte… siehe Mint vs Ubuntu oder: Das Ärgernis mit gleicher Technik)

Im Prinzip gibt es nur einen Grund, aber der hat es in sich: fehlende Software ;) Dass ich Pidgin kompiliere, geht ja noch (hab ich ja auch wieder beim neuen Ubuntu/Mint vor, wobeiMint ne ältere Pidgin-Version vorinstalliert hat)… Aber wenn ich irgendwas in den Quellen suche, was ich als nötig erachte, und ich finde nichts, oder wenn ich Compiz installuier und es läuft mit halber Geschwindigkeit im Vergleich zu Ubuntu… Dann fehlen bei der Standardinstallation Tools wie glxinfo oder ifconfig… nee nee nee, da nehm ich lieber wieder, was ich kenne und zu schätzen gelernt habe

CU nachher in Ubuntu oder Mint

Das erste Mal

am 15. September 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Ob ich das so schnell wieder mache, weiß ich nicht…

Vorgeschichte mal wieder: Ich hatte auf meinem Rechner Ubuntu mit folgender Partitionierung installiert:

  • hda: 1 GByte Swap, 6 oder so GByte /
  • hdb: 20 GByte – /home/
  • hdc: 160 GByte – /media/disk

(kann auch sein dass die swap auf einer anderen Platte war)

War auch in Ordnung… nur dass die hda vorher bei meiner Sis im Rechner war und irgendwie schwach auf der Brust, manchmal dauerte das Laden des GRUB und danach das Initialisieren des Bootvorgangs eeeewig. Außerdem hatte die hdb ebenso nen Fehler, der wohl mit dem Filesystem zusammenhing (hda war Ext3, die anderen beiden XFS). Jedenfalls konnte die home-Partition oft nicht eingebunden werden, und ich musste jedesmal auf die Konsole und einen xfs-check ausführen.

Konsequenz: Kleine Systemplatte abstöpseln & neues System auf der 20er-Platte installieren. Und weil ich mal wieder was neues machen wollte, wurde schnell mal Debian Etch geladen, gebrannt und ausprobiert. Über die Installation kommt nochmal ein Artikel ;)

Nun sollte das Debian (mit XServer/Gnome, Apache und co) eingerichtet werden. Am Ende hat nur noch ein Messenger gefehlt. Da ich pidgin nun gut kenne und gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich natürlich wieder dieses haben. Leider war nichts in den Paketquellen von stable (bei testing hätts wohl anders ausgesehen) und Gaim sollte nicht sein.

Also selbst kompilieren, leider ohne jedes Vorwissen. wiki.ubuntuusers.de aufgerufen und mal geschaut, wie es denn bei Ubuntu damit aussieht, man kann ja viel übernehmen. Die Befehlsfolge sah logisch aus, also ausprobieren. Und schon gings los…

1. ./configure: Erst per –help schauen welche Optionen es gibt, keine davon musste meiner Meinung nach geändert werden. Also einfach mal starten. Mehrmals (ich glaub 3 oder 4 mal) wurde unterbrochen und weitere Pakete mussten installiert werden, leicht nervig… vor allem drauf zu kommen, dass die -dev Pakete gefragt sind. Nach einiger Zeit lief es dann vollständig durch und ich hatte Hoffnung

2. make: Viel Text, wenig Sinn für mich, am Ende ein OK… Und beim ersten Mal keine Ahnung, wie es weitergeht. (nicht mehr an den wiki-Artikel gedacht…) Pidgin starten ging nicht, also erstmal den Ordner löschen. Nach erneutem Lesen hab ich gecheckt was abgeht, also erneut ./configure und make laufen lassen. Danach gings weiter.

3. sudo make install: Läuft einfach durch und danach läuft Pidgin tatsächlich… aber nicht so wie erhofft: Ton ging nicht! Also nochmal alle Pidginfiles gecheckt, rausgefunden dass man gstreamer braucht. Ist installiert – dachte ich. Natürlich war das -dev Paket gemeint… schnell dazuinstalliert und wieder bei configure anfangen… nach allen 3 Befehlen läuft Pidgin auch mit Ton, aber leider ohne finch (also keine Konsolen-Funktion). Wieder schauen, was fehlt, wieder nachinstallieren, wieder nur -dev gefehlt… Beim nächsten configure-Durchlauf lief alles wieder gut, make hat leider (eben) meinen Rechner aufgehängt… mal sehen wie es nach dem Neustart (leider kein soft shutdown, sondern ein hard poweroff…) funktioniert…

Make läuft auf jeden Fall mal weiter (eigenartig, so zu schreiben, als wärs ein Live-Bericht), und gibt auch wieder viele Ausgaben… der Rechner soll sich mal beeilen ^^

So, make ist fertig, nun gehts weiter mit sudo make install (geht zum Glück schön schnell)… Jetzt geht alles, aber es ist nervig – kompilieren wird nicht mein Ding werden denk ich. Ich freu mich drauf, wenn Pidgin in die offiziellen Paketquellen kommt…

Mint vs Ubuntu oder: Das Ärgernis mit gleicher Technik

am 29. August 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Nachdem ich endlich herausgefunden habe, wieso mein Java-Script Probleme gemacht hatte (man darf seine Userdaten nicht überschreiben…) und dadurch WordPress auch auf dem Laptop mit Firefox fehlerfrei funktioniert, wird nun über ein neues Problem gebloggt.

Ausgangssituation: Mein Laptop hatte als OS neben Windoof XP noch Linux Mint für eine lange Zeit. Mint ist nichts anderes als Ubuntu (welches ich vorher schon kurze Zeit genutzt habe), nur mit anderen Programmen bei Installation (zB Pidgin anstelle Gaim, Amarok anstelle Rhythmbox usw) und Zusätzen wie einem NTFS-Treiber, den man bei Ubuntu extra installieren muss. (Von den zusätzlichen Paketquellen mal abgesehen, die kann man ja im nachhinein auch eintragen). Das wichtigste sind mMn die nicht-freien Pakete wie mp3-Codec oder Flash-Player, die vorinstalliert sind (naja ist auch kein Problem im Ubuntu)

Dafür nutzt Mint ein anderes Bootscript, welches andere Module läd, also zB wird kein IPv6 geladen, oder im Menü fehlen Einträge wie Softwarequellen oder ähnliches. Ebenso kein Problem, schreiben wir eben Dateien um.

Nach einiger Zeit hab ich bemerkt, dass ich ein Mittelding brauch zwischen Mint und Ubuntu… Um bei Ubuntu Compiz bzw Beryl zum Laufen zu bringen musste ich kräftig an der xorg.conf schrauben, bei Mint reichte es aus, den nvidia-glx-new-Treiber zu installieren. Ebenso kann ich bei Ubuntu zZ keine VCDs abspielen (Totem bringt eine Fehlermeldung, VLC hängt sich auf, xine macht gar nichts)

Dafür klappen die anderen Sachen bei Ubuntu besser, zB wie gesagt Softwarequellen, Programminstallation per GUI (der Dialog “Software installieren/entfernen” fehlt völlig, man muss immer über Synaptic oder apt-get) oder (was jetzt bei meinem Kollegen mit Mint fehlerhaft ist) werden fehlerfrei alle Wechselmedien gemountet. Bei meinem Kollegen passiert gar nichts, wenn er CD oder USB-Stick einlegt/anschließt.

Ich hoffe, die nächste Mint-Version oder Ubuntu Gutsy Gibbon werden meine Erwartungen erfüllen, momentan versuche ich halt zu retten was zu retten ist… Ich hoffe, wenigstens die VCDs bekomm ich noch hin.

Dummheit wird bestraft…

am 21. August 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Gestern habe ich meinen Rechner neu aufgesetzt. Linux Mint, OpenSSH und ein no-ip-Dienst sind die Hauptkomponenten, der Rechner wird zu einem (Quasi-)Fileserver (Quasi, weil ich demnächst Apache mit MySQL und PHP5 dazuinstalliere und noch ne grafische Oberfläche hab… heute abend wird der Linux-Server-Kernel getestet), zu dem ich über den eben genannten no-ip-Dienst auch über einen Hostnamen Zugriff habe.

Heute wollte ich mit den Sicherungen beginnen, und zwar vom FZK aus (da da der Upload so genialst ist und ich außerdem auch auf dem Geschäftsrechner Daten zum Sichern hab). Dabei ist mir aufgefallen, dass no-ip mit 15 min Updatezeit zu langsam ist (Router-Timeout 5 min). Also gehe ich per PuTTY ins Terminal meines PCs und mache folgende Befehle:

killall no-ip #Beendet den Dienst
sudo no-ip -C #Richtet die Config-Datei neu ein

Alles schön und gut, die Einstellungen sind schnell gemacht…

Und dann… vergesse ich ein einfaches sudo no-ip… ein schnelles exit hat das Problem besiegelt: Mein Router hat eine neue IP, meine no-ip-Addresse zeigt auf die alte… also nix mit Sichern und mein PC läuft daheim ohne nutzen… nächstes mal sollte ich auch denken